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Netzhaut und Glaskörper

Was ist die Netzhaut?

Die Netzhaut ist eine Ansammlung von Nervenzellen in der innersten Augapfelschicht, deren Aufgabe es ist, die Lichtreize in Nervensignale umzuwandeln, damit das Gehirn diese interpretieren kann. 

Die Makula ist ein Bereich der Netzhaut, der besonders interessant ist, da er das auffängt, was als “zentrales Sehen” bezeichnet wird und es uns erlaubt, unsere Aufmerksmakeit auf Details und den Punkt, auf den wir sehen, zu richten. 

Der Rest der Netzhaut ist für das pheriphäre Sehen zuständig. Die Blutgefäße versorgen die Netzhaut mit Nährstoffen und durchziehen sie.

Jede Veränderung der Netzhaut, insbesondere in der Makula, kann das Sehen stark beeinträchtigen. 

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Was ist AMD?

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine Erkrankung, die Veränderungen in diesem Bereich der Netzhaut hervor ruft, wobei in der Bildmitte ein dunkler Schatten erscheint, ohne dass das periphäre Sehen beeinträchtigt wird.

Es treten keine Schmerzen oder Beschwerden auf, jedoch geht die Sehkraft nach und nach verloren.

Die Änderungen, die an der Sehkraft festzustellen sind, werden bedingt durch eine Erkrankung des hinteren Teils des Auges. Wird sie nicht behandelt, verlieren die meisten Patienten innerhalb von Wochen oder Monaten einen großen Teil ihres zentralen Sehvermögens.

Dieser Verlust des scharfen Sehens wird bedingt durch das Wachstums neuer Blutgefäße am hinteren Teil des Auges, was zu Extravasation von Blut (Erguss) und Flüsigkeit (Ödem) führen und letztendlich eine Narbe hinterlassen kann. All das verletzt die Makula, also den Bereich des Auges, der das scharfe, zentrale Sehen erlaubt.

Die Erkrankung ist beidseitig und asymmetrisch, das heißt, sie beeinträchtigt normalerweise beide Augen aber nicht gleichzeitig. Daher kommt es häufig vor, dass der Patient seine Sehstörung an einem Auge nicht wahrnimmt, da er mit dem anderen Auge gut sieht.

Sollte die Erkrankung im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert werden, ist die Behandlung sehr wenig oder gar nicht effizient und der Patient verliert irreversibel sein zentrales Sehen.

Die altersbedingte Makuladegeneration tritt ab dem 60 Lebensjahr häufiger auf, obwohl sie auch schon ab dem 50. Lebensjahr in Erscheinung treten kann, außerdem hat sie oft einen erblichen Charakter.

Formen der Makuladegeneration:

1.  Trockene oder atrophische Makuladegeneration

Die häufigste Form ist die trockene oder atrophische Makuladegeneration, die in 90% der Fälle von AMD vorliegt, sie ist außerdem die leichteste Form. Bei dieser AMD bildet sich eine fortschreitende Atrophie der Makula, die normalerweise einen sehr langsamen Verlauf nimmt und nicht mit einem so großen Sehverlust einhergeht wie die feuchte Form.

2. Feuchte, hämorrhagische oder neovaskuläre Makuladegeneration

Diese Form wird feuchte, hämorrhagische oder neovaskuläre Makuladegeneration gennant. Glücklicherweise stellt sie nur etwa 1% der Fälle, da sie sehr viel schwerwiegender verläuft als die oben beschriebene Form und einen starken Sehverlust verursacht sowie einen schnelleren Verlauf aufweist. In diesen Fällen ist eine frühzeitige Diagnose sehr viel wichtiger, da mittlerweile eine Behandlung existiert, die den Patienten größere Hoffnung verpricht.

Bei dieser Erkrankung wächst unter der Netzhaut im Bereich der Makula ein Gewebe, das aus “anormalen” Blutgefäßen besteht, die dafür verantwortlich sind, dass das zentrale Sehen verzerrt wird (der Patient sieht anstatt gerade Linien gebogene Linien), und dass Blutungen auftreten (man sieht einen dunklen Fleck im Zentrum des zentralen Sichtfelds).

Früher wurde ein Laser verwendet, um die anormalen Gefäße zu veröden, allerdings war das Ergebnis für das endgültige Sehvermögen sehr schlecht.

Jede Art der Behandlung kann leichter eingesetzt werden und zeitigt bessere Ergebnisse, je kleiner die Ausbreitung des Gefäßgewebes ausfällt, dabei ist eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung von zentraler Bedeutung.

 Netzhautablösung

Was ist eine Netzhautablösung?

Der Augapfel setzt sich aus drei Schichten zusammen: die äußerste ist die Sklera, die ihm Stabilität verleiht und damit das Skelett des Augapfel bildet; die mittlere Schicht oder Gefäßhaut heißt Aderhaut und ist für die Versorgung des Auges mit Nährstoffen verantwortlich; und die innere Schicht, welche die Netzhaut darstellt. Im Inneren des Augapfels befindet sich ein transparentes Gel (wie Eiweiß), welches den Glaskörper bildet, der mit der Netzhaut verbunden ist.

Die Netzhaut ist eine Ansammlung von Nervenzellen in der inneren Schicht des Augapfels, deren Aufgabe es ist, Lichtreize in Nervensignale umwandeln, damit das Gehirn diese interpretieren kann.

Mit anderen Worten ist die Netzhaut für das Auge, was der Film für eine Fotokamera ist, so dass, wenn Licht auf die Netzhaut fokussiert, diese stimuliert wird und ein Bild entsteht, das über den Sehnerv an das Gehirn gesendet wird, wo “das Bild dann entwickelt wird”.

Die Netzhaut besitzt zwei Hauptteile: 

  • Die Makula (zentraler Teil) ist für das detailreiche Sehen zuständig.
  • Die periphere Netzhaut gibt uns ein groberes Bild.

Wenn diese periphere Schicht reißt, läuft die Flüssigkeit, die sich im Hohlraum des Glaskörpers befindet, durch das Loch oder den Riss aus und sammelt sich unter der Netzhaut, die sich dann von der Aderhaut löst und so die Netzhautablösung verursacht.

Nicht jeder Riss oder jedes Loch in der Netzhaut muss zwingend zu einer Ablösung führen, wenn die Diagnose und eine geeignete Behandlung frühzeitig erfolgen.

Werden folgende Anzeichen bemerkt, sollte der Augenarzt konsultiert werden: 

  • Rußflocken.

  • Lichtblitze.

  • Erscheinen eines Schattens oder Vorhangs, was einen Gesichtsfeldausfall auslöst.

Auch wenn in diesen Fällen nicht notwendigerweise eine Netzhautablösung vorliegen muss, ist eine sofortige Überprüfung durch den Augenarzt in jedem Fall zu empfehlen.

Wodurch entsteht eine Netzhautablösung?

Es existieren verschiedene Gründe:

Wenn die Netzhaut durch atrophische oder degenerative Prozesse dünner wird und durch das Gel des Glaskörpers einem Zug ausgesetzt wird, kann sie kaputt gehen, reißen und sich ablösen, wenn sie nicht behandelt wird.

Die Veränderung des Glaskörpers durch Gründe wie Entzündungen, Hämatome oder Traumata können einen Zug an der Netzhaut entstehen lassen, so dass sie kaputt geht und sich ablöst. 

Diabetische Retinophatie

Was ist diabetische Retinophatie?

Es handelt sich um eine chronische, evolutive Erkrankung, die bei Diabetespatienten auftritt. Wird sie nicht behandelt, kann sie zu Blindheit führen, was allerdings heutzutage mit den Methoden für eine frühzeitoge Diagnose und geeignete präventive Behandlungen, die hauptsächlich auf Laserbehandlungen basieren, verhindert werden kann. 

Die Krankheit beginnt mit einer Schädigung der Blutgefäße mit kleinen Austritten von Flüssigkeit und Blut, Mikroaneurysmen und Exsudaten. Im weiteren Verlauf bilden sich neue Gefäße, die dem Auftreten von Glaskörperblutungen Vorschub leisten. Darüber hinaus begünstigt das fibröse Gewebe eine Netzhautablösung. Die neugebildeten Gefäße im Bereich der Iris lösen durch den erhöhten Augeninnendruck ein neovaskuläres Glaukom aus.

Für Innova Ocular ist die diabetische Retinophatie eines der wichtigsten Felder, da wir sehr viele Diabetes-Patienten behandeln. Aus diesem Grund stellt die Krankheit eine unserer größten Prioritäten dar, denn sie ist eine der häufigsten Gründe für Erblindung, wenn sie zu spät diagnostiziert wird.

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